Heizkosten zu hoch? Diese Tricks sparen bis zu 150€ im Jahr!
In der kalten Jahreszeit muss in der eigenen Wohnung für die notwendige Wärme gesorgt werden, damit sich überhaupt wohlfühlen kann. Leider ist die Heizkostenabrechnung noch immer ein Schock für viele Menschen, denn die Kosten sind wesentlich höher als gedacht. Mit ein paar kleinen Tricks kann man aber teilweise schon Abhilfe schaffen!
Dreh und Angelpunkt der Heizkosten sind Fenster und Türen, da hier am meisten Energie verschwendet wird. Das liegt häufig an mangelhaften Dichtungen oder am Material. Sind die Fenster beispielsweise aus Holz und haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie sich im Winter, aber auch schon im Herbst aufgrund von Feuchtigkeit und Kälte um ein paar Millimeter verziehen. Die Folge ist, dass die warme Luft eine Möglichkeit hat zu entweichen und der kalten Luft die „Tore“ geöffnet werden. Oftmals sind solche Stellen gar nicht sichtbar.
Wie finde ich heraus ob meine Fenster undicht sind?
Dazu braucht man keinen Experten. Keine teuren Geräte. Eine Kerze genügt schon. Wenn man sie anzündet und mit ihr die Dichtungsstellen am Fenster „abfährt“ dann sieht man anhand der tanzenden Flamme sofort ob es zieht. Besonders gut sichtbar wird das dann, wenn die Flamme strikt in eine Richtung vom Fenster weg zeigt. Damit wissen Sie dann: Mein Fenster ist undicht. Das gleiche gilt im übrigen auch für Türen.
Was tun?
Die einfachste Methode ist, in den Baumarkt zu fahren und sich Dichtungsband (Meter ca. 0,35€) zu besorgen. Man reinigt einfach die Fensterrahmen mit Spüli und Spiritus (bis er fettfrei ist) und klebt das Band auf. Der Nachteil an diesen Bändern ist, dass sie meistens aus Schaumstoff bestehen, der relativ schnell nachgibt und daher alle paar Jahre ausgetauscht werden muss. Wer da auf eine etwas langfristigere Methode zurückgreifen möchte, der besorgt sich die ebenfalls relativ leicht selbst zu verklebenden Profilgummidichtungen (etwa acht Jahre, Meter ab ca. 0,50 Euro). Wer dem Gummi ab und zu eine Abreibung mit Grafit gönnt, kann die Lebensdauer noch verlängern.
Was mach ich mit der Tür?
Die Wohnungstür in Mietshäusern ist da genauso betroffen wie die Fenster. Hier kann man sich aber sehr schnell eine recht günstige Abhilfe schaffen. Die meisten Türen weisen einen Luftzug unterhalb auf. Das heißt die kalte Luft strömt unter der Tür herein. Hier hilft ein Zugdackel. Die gibt es schon für Umsonst von der Oma, ansonsten in den „Ein Euro Märkten“. Es soll auch recht schöne Varianten geben. Den Rahmen an sich muss man nur dann abdichten, wenn auch hier der Kerzentest anschlägt. Oberhalb der Tür gibt es im Übrigen auch meistens undichte Stellen. Hier ist also ebenfalls Kontrolle angebracht.
Richtig lüften
Es bringt nichts, den ganzen Tag zu heizen, wenn die Fenster immer auf Kippstellung stehen. Da können Sie sich genauso gut ihr Erspartes in zwei Euro Stücken von der Bank auszahlen lassen und jedes Mal wenn jemand vorbeikommt aus der Wohnung werfen. Es sollte selbstverständlich sein, dass man bei eingeschalteter Heizung die Fenster geschlossen halte sollte. Richtig ist: Stoßlüften. Das bedeutet einfach mal die Heizung ausschalten und die Fenster eine viertel Stunde lang aufmachen. Danach wieder verschließen und die Heizung wieder aufdrehen.
Noch ein Tipp um Kosten zu sparen: Die Ausgaben die Sie für die Dichtungen tätigen müssen, bekommen Sie sicherlich vom Vermieter zumindest teilweise erstattet, da auch ihm daran ist, dass Haus möglichst dicht zu haben. Auf die rechtliche Lage möchte hier nicht eingehen, weil ich der Meinung bin, dass eine höfliche Frage ausreicht. Der rechtliche Weg lohnt sich für die paar Euro Investition sowieso nicht und macht nur Ärger.
Auch dieses Mal hoffe ich Ihnen dabei geholfen zu haben Ihre Rechnung ein wenig zu senken. Selbstverständlich folgen noch weitere Tipps in diesem Blog, die Ihnen das Sparen erleichtern werden. Bis dahin.




