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Schulden in den Griff bekommen – Umdenken ist angesagt!

Viele Menschen sind verschuldet. Laut Stern müssen die Schuldner durchschnittlich knapp 37.000 Euro zurückzahlen – und das bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1150 Euro. Bei knapp 60 Prozent lagen die Einkünfte sogar unter 900 Euro. Und es ist keine Besserung in Sicht. Hier ist umdenken angesagt!






Schon Goethe hat gesagt:

Zu viele wollen etwas sein. Nur wenige wollen etwas werden.

Wir alle möchten gerne einen hohen Lebensstandard haben. Das neueste Handy, schnelle Computer oder ein tolles Auto. Die Wünsche sind sehr vielfältig. Und viele Menschen kaufen sich Dinge, die sie erstens gar nicht brauchen und die zweitens die finanziellen Möglichkeiten bei weitem überschreiten. Möglich macht ein solches Verhalten die Art und Weise, sowie die Leichtigkeit mit der man heutztage an einen Kredit kommen kann. Der Fehler liegt dabei nicht mal bei den Banken, sondern eher an den Konsumenten selber. Das Denken ist falsch. Wie schon Goethe sagte, ist es vielen Menschen wichtiger nach etwas auszusehen, als es zu sein. Man kauft sich also ein Auto, dass man sich nicht leisten kann um so auszusehen, als könne man es sich leisten. Die heutige Gesellschaft achtet viel zu sehr auf Statussymbole und zuviele Menschen lassen sich davon mitreißen.

Nach Studien aus den USA, die mit einigen Wohlhabenden Leuten gemacht wurden, zeigen ein völlig anderes Kaufverhalten, als bei Menschen mit weniger Geld. Als Beispiel führte die Studie den Autokauf an. Dabei geben 50% der Befragten nicht mehr als 45.000€ für einen Wagen aus, und nur 5% kauften sich einen Wagen der mehr als 100.000€ kostet. Die Befragten besitzen alle ein Vermögen zwischen einer und fünf Millionen Euro. Das heißt zusammengefasst, dass die befragten Millionäre nicht mehr als 7,6% ihres Jahreseinkommens oder 0,68% ihres Gesamtvermögens für einen Wagen ausgeben. Die Menschen aber, die wesentlich weniger Geld besitzen, leisten sich oftmals viel teurere Autos.

Wo liegt das Problem?

Das Problem zwischen Arm und Reich liegt im unterschiedlichen Denken. So rechnet man sich als „Normalbürger“ seine Anschaffungen immer schön. So sind es zum Beispiel nicht mehr 30.000€ sondern 250€ Leasingrate. Damit fällt der Kauf letztlich wesentlich leichter. Jemand der Geld hat, sieht es aus einem anderen Blickwinkel. Dann sind es nicht 30.000€ sondern 300.000€. Warum? Weil der Wohlhabende sich die Zinsen und die Rendite ausrechnet, die er bekommen würde, wenn er das Geld anstatt in einen Wagen, in eine Geldanlage investieren würde.

Man kann sich eine ganze Menge schönreden. Nicht aber Zahlen. Der Kontostand lügt nie, nur leider gerät dieser bei Anschaffungen aus dem Augenmerk. Man rechnet sich eine Summe schön und sieht nicht, dass es dennoch eine Belastung bleibt.

Effizienteres System

Nicht nur beim Geld ausgeben ergibt sich ein Unterschied zwischen „normal“ und Wohlhabend. Auch in der Sparpolitik lassen sich gravierende Unterschiede feststellen. Das Modell, welches uns allen bekannt ist, ist folgendes:

+ Was am Ende des Monats übrig bleibt, kommt auf ein Sparkonto.

Wo liegt nun hier das Problem? Richtig, es wird nicht aktiv gespart. Wenn nichts übrig bleibt, dann vielleicht nächsten Monat. Man umgeht das Sparen. Wie machen es die Wohlhabenden? Ganz einfach: Man richtet sich ein zweites Konto ein und überweist direkt am Anfang des Monats das Geld schon auf dieses Konto. So hat man eine feste Summe, die monatlich gespart wird und kann sich nicht mehr herausreden. Das Gute daran ist, dass es Spaß macht zu sehen, wie der Kontostand auf der einen Seite wächst, während aber auf der anderen Seite der Komfort dennoch nicht leidet. Eine gute Marge sind 10% des Monatseinkommens. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen nicht nur monatlich eine gewisse Summe ein, sondern auch noch die Kontoführungsgebühren, was Ihnen ein zusätzliches Plus beschert. Wie das funktioniert lesen Sie hier.

Man sieht also, dass man mit ein wenig umdenken nicht nur Schulden schneller abbauen kann, sondern das gleiche Modell der Wohlhabenden nutzen kann. Warum das Rad neu erfinden? Es wird Ihnen schon vorgemacht, Sie müssen es nur kopieren. Vielleicht fragen Sie sich was Ihnen lieber ist: Jetzt ein tolles Auto zu fahren, dafür aber Schulden zu haben, oder lieber ein weiteres Jahr konsequent zu sparen und dann den Wagen IHR Eigentum nennen zu können. Sie wissen nicht wohin mit Ihrem Geld? Legen Sie es an! Auch für Menschen, die das Risiko scheuen gibt es eine Reihe von Anlagemöglichkeiten, die sicher sind und dennoch mehr Rendite bieten als das klassische Sparbuch.



Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Satz in das Gedächtnis rufen, den jeder schon mal gehört hat, und der wahrer nicht sein könnte:

Wer Geld nicht festhalten kann, hat es nicht verdient, welches zu besitzen!

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Kategorie: Geld sparen

Über den Autor: Über den Autor: Sascha Oertlin ist seit mehreren Jahren im Internet tätig und betreibt mehrere eigene Blogs. Die populärsten sind sein privater Blog unter Sascha-Oertlin.com und sein Blog mit Tutorials und Infos rund um die Börse unter TradinX.de. Als freier Autor schreibt er Texte für Foren, Online Unternehmen und Wikipedia.

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